Infotisch der FAU Bremen in der Orientierungswoche an der Uni Bremen

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Vom 10. bis zum 14. Oktober findet an der Universität Bremen die Orientierungswoche für neue Erstsemester statt. Die FAU Bremen wird am Donnerstag (13.10.) ab 13.00 Uhr mit einem Infotisch beim „Cafè der freien Assoziationen“ anzutreffen sein und dabei Infomaterialien zur Kampagne „Jung und Billig​?! Gegen Ausbeutung im Minijob!“ im Gepäck haben. Das Café findet im GW3​ – dem kleinen Fachwerkhaus am Mensasee – statt und ist Teil der kritischen Orientierungswochen.

Neuer Termin und Ort der gewerkschaftlichen Beratung

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Die gewerkschaftliche Beratung der FAU Bremen hat einen neuen regelmäßigen Termin: Ab sofort findet die Beratung jeden 1., 3. und ggf. 5. Dienstag von 18.00 bis 19.15 Uhr im Infoladen Bremen (Sankt-Pauli-Straße 10-12) statt. Der Infoladen ist einfachsten erreichbar mit den Linien 2 und 3 über die Haltestellen „Theater am Goetheplatz“ oder „Wulwestraße“ (Karte) Für Anmeldungen und kurzfristige Anliegen ist die Beratung unter fauhb-beratung@fau.org erreichbar.

„Jung und Billig? Gegen Ausbeutung im Minijob!“-Kampagne der FAU Bremen gestartet

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Seit 2011 arbeiten die Gruppen der FAU-nahen Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) aus Berlin und Leipzig an der Kampagne „Jung und billig – Gegen Ausbeutung im Minijob“. Die FAU Bremen nimmt zusammen mit anderen lokalen Gewerkschaften der FAU an der Neuauflage der Kampagne teil. Mit der Kampagne, die sich auf den ersten Blick an jüngere geringfügig Beschäftigte richtet, soll auf Missstände im „System Minijob“ allgemein aufmerksam gemacht werden und sollen Beschäftigten ermutigt werden sich zusammen mit der Gewerkschaft für ihre Rechte einzusetzen. Die FAU Bremen bietet hierfür regelmäßig eine gewerkschaftliche Beratung an, um gemeinsam Wege für die Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen finden zu können.

Trotzdem Unbequem! – Über den zweimonatigen FAU-Streik in einer Dresdner Kneipe

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[Vortragsveranstaltung] Als Anfang 2014 Mitglieder der Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie (BNG-FAU) in der Dresdner Kneipe „Trotzdem“ aus fadenscheinigen Gründen gekündigt werden sollten, setzten sie sich mit Hilfe der BNG zur Wehr. Bilder und Erklärungen zum Streik in der Kneipe gingen bald durch ganz Deutschland. Der Arbeitskampf war ungewohnt, engagiert geführt und verbissen. Gleichzeitig war es der erste große Arbeitskampf der frisch gegründeten BNG-FAU. Die ReferentInnen werten kritisch und mit Bildmaterial unterlegt den Streik aus und wollen generelle Arbeitskampferfahrungen aber auch Verbesserungsvorschläge für die Zukunft vermitteln. Mit ReferentInnen der FAU-Dresden

Hinaus zum 1. Mai!

Auch in diesem Jahr wird die FAU Bremen wieder am 1. Mai auf dem traditionellen Straßenfest des Jugendhaus Buchte den Tag der internationalen ArbeiterInnenbewegung feiern. Statt Autos gibt es an diesem Tag auf der Buchtstraße an der Domsheide an den unterschiedlichen Essens- und Informationsständen Nahrung für den Bauch und für den Kopf, unter anderem am Info- und Büchertisch der FAU Bremen. Dieses Jahr mit Schwerpunkt auf der Kampagne „Jung und Billig? Gegen Ausbeutung im Minijob!“ Außerdem gibt es auf dem Straßenfest Schmink-, Stencil- und Siebdruckstände zur Auslebung der eigenen Kreativität. Die Bands Discocrunch (Electropunk/HH), Freigeist (HipHop/HB) und das „Erste Bremer Ukulelenorchester“ sorgen für musikalische Unterhaltung. Kommt vorbei! Esst und trinkt und diskutiert mit uns von 11 bis 17 Uhr in der Buchtstraße.

FAU Bremen unterstützt Arbeitskampf bei DHL in Barcelona

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Die FAU Bremen beteiligt sich an einer bundesweiten Solidaritätskampagne mit Beschäftigten der spanischen Gewerkschaft CNT. Die Kampagne soll über einen Arbeitskampf der spanischen DHL-Beschäftigten informieren und auch für den Standort Bremen die Möglichkeiten zur Selbstorganisation aufzeigen. Die FAU Bremen bietet für alle Interessierten darüber hinaus ihre Unterstützung an.

Dresdner FAU in Konflikt mit Berliner Firma

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Aktuell befindet sich die FAU Dresden in einem Konflikt mit der City Aktiv GmbH um ausstehende Löhne für unseren Kollegen Vladimir im Rahmen der #Zahlt_endlich-Kampagne einzutreiben. Die FAU Dresden braucht jetzt einen langen Atem und eure Unterstützung. Unterschreibt die Petition, bindet das Webbanner auf euren Seiten ein, um die Petition zu bewerben. Im Anhang findet ihr außerdem Druckvorlagen und einen QR-Code um mehr Unterstützer_innen für den Konflikt zu werben. Vielen Dank für eure Solidarität!

Junge Welt: Gewerkschaftshasser verjagt

Junge Welt

Auch die Junge Welt berichtet über die Mahnwache vom 14. September und die Methoden, die auf solchen und ähnlichen Seminaren gelehrt werden: „Auch in der kleinen Hansestadt Bremen regte sich Widerstand gegen Union Buster. Am 14. September 2015 protestierten rund 30 Antifaschisten und Gewerkschafter vor den Räumen der Kanzlei Wittig Ünalp. Dort sollte eine Unternehmerschulung mit dem Titel »Top Ten der besten Kündigungsgründe« stattfinden. Die genauere Seminarbeschreibung ließ an Deutlichkeit nichts vermissen. Es sollte gegen Beschäftigte gehen, die aus der Sicht von Personalern in folgendes Raster fallen:“ 

taz.de: „Kampf den Unliebsamen“

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„BREMEN taz | Mit einer Mahnwache protestierten gestern etwa 30 linke AktivistInnen und Gewerkschafter vor der Kanzlei Wittig Ünalp in der Bremer Innenstadt. Max Wittig und Kagan Ünalp, Fachanwälte für Arbeitsrecht, boten dort zeitgleich ein „arbeitgeberfreundliches“ Seminar zu den „Top Ten der besten Kündigungsgründe“ an. Es gehe da um jene, die man heute oft Low-Performer nennt: „Arbeitszeitbetrüger (Facebooker, E-Mailer, Dauerraucher), Nichts-Tuer, Falschmacher, Überflüssige, Unflexible, Unruhestifter, Kollegen-im-Stich-Lasser“ oder „häufig Kurzerkrankte“, wie es in der Einladung der Kanzlei heißt. Der „Crash-Kurs“ soll Firmen helfen, „keine oder nur geringe Abfindungen zahlen zu müssen“.“