Junge Welt: Gewerkschaftshasser verjagt

Junge Welt

Auch die Junge Welt berichtet über die Mahnwache vom 14. September und die Methoden, die auf solchen und ähnlichen Seminaren gelehrt werden: „Auch in der kleinen Hansestadt Bremen regte sich Widerstand gegen Union Buster. Am 14. September 2015 protestierten rund 30 Antifaschisten und Gewerkschafter vor den Räumen der Kanzlei Wittig Ünalp. Dort sollte eine Unternehmerschulung mit dem Titel »Top Ten der besten Kündigungsgründe« stattfinden. Die genauere Seminarbeschreibung ließ an Deutlichkeit nichts vermissen. Es sollte gegen Beschäftigte gehen, die aus der Sicht von Personalern in folgendes Raster fallen:“ 

taz.de: „Kampf den Unliebsamen“

2015-09-14_mahnwache

„BREMEN taz | Mit einer Mahnwache protestierten gestern etwa 30 linke AktivistInnen und Gewerkschafter vor der Kanzlei Wittig Ünalp in der Bremer Innenstadt. Max Wittig und Kagan Ünalp, Fachanwälte für Arbeitsrecht, boten dort zeitgleich ein „arbeitgeberfreundliches“ Seminar zu den „Top Ten der besten Kündigungsgründe“ an. Es gehe da um jene, die man heute oft Low-Performer nennt: „Arbeitszeitbetrüger (Facebooker, E-Mailer, Dauerraucher), Nichts-Tuer, Falschmacher, Überflüssige, Unflexible, Unruhestifter, Kollegen-im-Stich-Lasser“ oder „häufig Kurzerkrankte“, wie es in der Einladung der Kanzlei heißt. Der „Crash-Kurs“ soll Firmen helfen, „keine oder nur geringe Abfindungen zahlen zu müssen“.“